Facelifting für Gievenbecks Ortsmitte

Ratsherr Lücke: „Hier wird man sich künftig lieber aufhalten“

„Die Neugestaltung unserer Ortsmitte ist ein Meilenstein für die weitere Entwicklung Gievenbecks.“ So äußert sich der örtliche Ratsherr Dr. Martin Lücke (Bild) zur Verwaltungsvorlage „Rüschhausweg/Von-Esmarch-Straße – Gievenbeck Mitte, Umgestaltung des öffentlichen Raumes“, über die im Rathaus Mitte Juni der Planungsbeschluss gefasst werden soll. Nicht nur Ratsherr Lücke ist begeistert von dem Vorhaben, sondern er spürt auch große Unterstützung in der Nachbarschaft und im ganzen Stadtteil. „Das ist eine gute Entwicklung, die seit den ersten Plänen 2019 jetzt endlich einen entscheidenden Schritt vorankommt und für die sich die CDU immer eingesetzt hat“, so auch Peter Hamann, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung West.  Die Stadtverwaltung habe gute Arbeit geleistet für eine Aufwertung der Gievenbecker Ortsmitte. „Dort wird man sich künftig wohler fühlen und lieber aufhalten als heute“, so Ratsherr Lücke.

Dabei geht es um gleichmäßig gepflasterte und gleichfarbig gestaltete Flächen für einen einheitlichen Platzcharakter. Parkbänke unter Schatten spendenden Bäumen, Wochenmarktstände, Gastronomie und ruhiger Verweilraum werden dazugehören. Gleichzeitig soll die verkehrliche Erreichbarkeit sichergestellt bleiben. Im Umfeld gibt es Wohnbebauung, Einzelhandel, Nahversorgung, Gastronomie und die Kirche als Zentralisationspunkte von Gievenbeck-Mitte. Entfallende Parkplätze könnten teilweise ersetzt werden, etwa stadteinwärts an der von Esmarch-Straße, und zwar auch mit Elektroladestationen für E-betriebene Autos.

Die Kosten des Faceliftings der Gievenbecker Ortsmitte von 3,5 Mio. Euro sind laut Lücke zwar kein Pappenstiel, aber angesichts des weiterwachsenden Stadtteils mit vielen neuen Wohnungen auf dem Oxford-Gelände und in den Modellquartieren Busso-Peus-Straße und westlich der Steinfurter Straße vertretbar. Baubeginn soll im zweiten Quartal 2026 nach Fertigstellung des Kanalbaus sein.