Wehmütige Nachricht mit Hoffnungszeichen

Rathaus-CDU zum Ende des Evangelischen Krankenhauses

Mit Bedauern hat die CDU-Fraktion die Ankündigung der EVK – Alexianer Johannesstift GmbH über das Ende des ehemaligen Evangelischen Krankenhauses in der Wichernstraße im Kreuzviertel zur Kenntnis genommen. „Das ist sicher eine wehmütige Nachricht für viele Münsteraner, Mitarbeiter und Patienten dieser traditionsreichen Einrichtung“, sagte Ratsherr Peter Wolfgarten. Der gesundheitspolitische CDU-Sprecher nannte es aber ermutigend, dass ältere Menschen nahtlos und zentral in den Alexianer-Krankenhäusern Clemenshospital und Raphaelsklinik vollumfänglich versorgt werden sollen. Wolfgarten dankte den Alexianern dafür, dass sie ihrer Verantwortung für den Gesundheitsstandort Münster auch künftig gerecht werden, eine gute medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellen und den betroffenen Beschäftigten eine gute Perspektive schaffen wollten.

Das Unternehmen hatte das Rathaus am Dienstag (21. Mai) darüber informiert, im Zuge der Krankenhausstrukturreform das Votum des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums zu akzeptieren, Chirurgie, Innere Medizin, Geriatrie und Intensivmedizin ab 2025 in die beiden anderen Krankenhäuser der Alexianer in Münster zu verlagern. Der bisherige Schwerpunkt des EVK, die Altersmedizin (Geriatrie), solle Ende des Jahres in die benachbarte Raphaelsklinik in der Innenstadt umziehen.