Statt pragmatischem Hitzeschutz noch eine Gender- und Klima-Charta

Bruns: „Einfach mal machen“

„Grün-Rot-Volt hat eine große Chance verpasst, einfach etwas zu machen“, so kommentiert Ratsherr Meik Bruns die Entscheidung des Ratsbündnisses, den notwendigen Hitzeschutz für Schulen und Kitas ins langwierige Beratungsverfahren der Ausschüsse zu geben. Allerdings kann der schulpolitische CDU-Sprecher und Vorsitzende des Schulausschusses einen Teilerfolg feststellen. Der Pausenhof der Mathilde-Anneke-Gesamtschule an der Manfred-von-Richthofen-Straße wird im Herbst mit Bäumen bepflanzt, die hitzebeständiger sind als die vorhandenen. Diese Zusage machte das städtische Grünflächenamt in der Sitzung des Schulausschusses. Dafür hatte sich die Rathaus-CDU eingesetzt.

Die Schulgemeinde hatte Bruns 600 Unterschriften für den besseren Sonnenschutz an dem neuen Schulgebäude überreicht. „Ein pragmatisches Konzept für einen effektiven Hitzeschutz für alle Schulen und Kitas in Münster gibt es bisher nicht. Der Antrag der CDU wurde auf die lange Bank geschoben“, so Bruns, der sich über Grüne, SPD und Volt und deren ideologische Schwerpunktsetzungen mächtig ärgerte: „Statt einen pragmatischen Arbeitsplan für Hitzeschutz an Schulen und Kitas auf den Weg zu bringen, zieht sich die Rathaus-Mehrheit an dem Wortgeklingel einer fünften Charta zur Gleichstellung mit dem Schwerpunkt Klima- und Gendergerechtigkeit hoch.“

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Ratsherr und CDU-Schulpolitiker Meik Bruns und die CDU-Mitglieder des städtischen Schulausschusses an der Mathilde-Anneke-Gesamtschule.