Mit aller Kraft in Bildung investieren

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Haushaltsbeschlüsse der CDU-Ratsfraktion


Mehr Tempo bei Schulbauten, Verzicht auf Container-Zwischenlösungen und digitale Bildung sind die Schwerpunkte der CDU-Schul- und Bildungspolitik beim städtischen Haushalt 2023. „Erfahrungen wie bei der Mathilde-Anneke-Gesamtschule mit erheblichen Verzögerungen und Kostensteigerungen wollen wir nicht noch einmal erleben“, begründete der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weber die Forderung nach einer vom städtischen Immobilienmanagement unabhängigen Neuorganisation der Schulbauten.

Die Schuldigitalisierung soll mit einer Vollausstattung bei digitalen Endgeräten für insgesamt 1,3 Mio. Euro vorangebracht und durch die Absicherung des Digitallabors sichergestellt werden. Dabei geht es der CDU vor allem um die Vollausstattung der Schulkollegs: "Uns geht es um die Gleichbehandlung aller Schulformen. Münsters Berufskollegs dürfen nicht abgehängt werden", so Ratsherr Meik Bruns, schulpolitischer Sprecher. Gegen den Fachkräftemangel in den Kindertageseinrichtungen und der Offenen Ganztagsschule hat die CDU einen Sieben-Punkte-Plan vorgelegt.

"Eine Verzögerung von notwendigen Erweiterungsbauten wie der Peter-Wust-Schule in Mecklenbeck oder der Annette-Grundschule in Nienberge aufgrund fehlender Ressourcen lehnt die CDU ab", unterstreicht Ratsherr Dr. Ulrich Möllenhoff, finanzpolitischer Sprecher der Ratshaus-CDU. „Schulbau ist eine höchst prioritäre Aufgabe, für die ausreichend Mittel im Haushalt bereitgestellt werden sollten!“ Befürwortet werden der Erhalt der Förderschulen, die dritte städtische Gesamtschule in Roxel, mehr Schulsozialarbeit, die Fahrtkostenübernahme für den Schwimmunterricht und mehr regionales Schulessen.


Bildunterschrift: Fraktionsvorsitzender Stefan Weber mit seinen Fraktionskollegen Dr. Ulrich Möllenhoff (finanzpolitischer Sprecher), Carmen Greefrath (Sprecherin KiJuFa) und Meik Bruns (schulpolitischer Sprecher).