CDU unterstützt Maßnahmen auch an der Grundschule Kinderhaus-West
Die von der CDU-Fraktion immer wieder geforderte und durchgesetzte Videoüberwachung hat Straftaten an münsterschen Schulen nach Feststellung der Stadtverwaltung erheblich reduziert. An den Schulzentren in Hiltrup, Wolbeck und Kinderhaus und an der Melanchthonschule in Coerde war die Kontrolle so wirksam, dass sie jetzt auf die Grundschule Kinderhaus-West ausgeweitet werden soll. Das findet die volle Unterstützung der örtlichen CDU-Ratsfrau Babette Lichtenstein van Lengerich. Sie setzt sich gleichzeitig dafür ein, die Jugendarbeit rund um die Brüningheide zu intensivieren und Jugendlichen öffentlichen und betreuten Raum zum Aufenthalt zu schaffen. „Die Ursachen der Probleme werden nicht per Video beseitigt“, so die Kinderhauser CDU-Ratsfrau.
2025 wurde an der Grundschule Kinderhaus-West ein stark ansteigender Vandalismus mit 22 Vorfällen nach zehn im Vorjahr festgestellt. Neben der allgemeinen Sachbeschädigung ist vor allem die Blitzableitungsanlage wiederholt und gezielt beschädigt worden, zitiert Lichtenstein van Lengerich aus der Verwaltungsvorlage, über die im Juli der Rat der Stadt entscheidet. Dadurch entstehe nicht nur ein erheblicher finanzieller Schaden, sondern auch ein Sicherheitsrisiko für den Schulbetrieb. Trotz einiger Maßnahmen habe es bisher keine nachhaltige Reduzierung der Vorfälle gegeben. „Deshalb ist die Videoüberwachung ein konsequenter Schritt, um weiteren Einbrüchen und Vandalismusschäden vorzubeugen“, so Lichtenstein van Lengerich.
Die bisherigen Erfolgszahlen an den anderen Schulen sprechen nach Ansicht des kommunalen Sicherheitspolitikers Stefan Leschniok eine deutliche Sprache. Nach Angaben der Stadtverwaltung hat die 2019 eingeführte Videoüberwachung an zwei Schulzentren die Zahl der registrierten Straftaten in Hiltrup von 26 Fällen im Jahr 2017 auf drei Vorgänge 2025 gesenkt. In Wolbeck gingen sie in diesem Zeitraum von 15 auf fünf Fälle zurück. Am Schulzentrum Kinderhaus stieg die Zahl zunächst von acht Vorgängen im Jahr 2022 auf 15 Fälle im Jahr 2023. Nach der Einführung der Videoüberwachung im selben Jahr sank sie anschließend auf zwei Fälle im Jahr 2025. An der Melanchthonschule in Coerde besteht die Videoüberwachung seit 2024. Dort wurden nach Angaben der Stadtverwaltung im Jahr vor der Einführung 14 Straftaten registriert, 2024 waren es acht, 2025 keine mehr.