CDU fordert Videoüberwachung und mehr Einsatz von KOD und Polizei
Vandalismus macht Münster immer mehr zu schaffen. Sorge macht derzeit die Situation an der Grundschule Kinderhaus-West. Aktuelle Vorkommnisse haben zu einer Initiative der Rathaus-CDU geführt, nachdem der Schulleiter Verwaltung und Politik der Stadt über massiven Vandalismus durch Jugendliche an seiner Schule informiert hatte. Die Rede ist von einer akuten Zuspitzung der seit längerem bekannten, regelmäßigen Zerstörungen am Gebäude.
„Das besorgniserregende Bild: Türen und Fenster regelmäßig eingeschlagen, das Dach beschädigt, die Blitzableiter abgerissen“, so die CDU-Ratsmitglieder Babette Lichtenstein van Lengerich aus Kinderhaus-West und ihr Kollege Stefan Leschniok, sicherheitspolitischer CDU-Sprecher. Obendrein werden nach den vorliegenden Informationen Personal und Vorschulkinder der Musikschule, die nachmittags die Schulräume zur musikalischen Früherziehung aufsuchen, von Jugendlichen massiv belästigt. „Eine Situation, die nach sofortigem Handeln ruft“, so Lichtenstein van Lengerich und Leschniok.
Nach Kenntnis der beiden Kommunalpolitiker hat es bereits am Donnerstag (25. September) einen Ortstermin der Stadtverwaltung und der Polizei am Ort gegeben. Die Ratsmitglieder fragen deshalb in einem Schreiben an die Verwaltung, ob mehr Einsatz von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei möglich ist und welche Maßnahmen es gibt, um die Sicherheit der Kinder und des Lehrpersonals zu gewährleisten und weiterer Zerstörung vorzubeugen.
Die CDU setzt sich auch für die Videoüberwachung ein, die bereits erfolgreich an Schulen in Coerde, Hiltrup und Wolbeck praktiziert wird. Da die erforderlichen politischen Beschlüsse nicht sofort zu treffen sind, hält die CDU angesichts der Notlage in diesem besonderen Fall vorübergehend eine temporäre Kontrollanlage für vernünftig.