Sudmühle und Mariendorf nicht von Stadtbussen abschneiden

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CDU fragt „absolut berechtigt“ und setzt sich für Lösung im neuen Nahverkehrsplan ein 

Die Schließung der bisherigen Bahnübergänge in Mariendorf und Sudmühle im Zuge der geplanten neuen Bahnüberführung lässt die bisherige Fahrstrecke der Buslinie 4 nicht mehr zu. „Wie geht es dann weiter?“, fragen sich nicht nur die CDU-Ratsherren Andreas Bracht und Walter von Göwels. Der örtliche Ratsherr und der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion haben die Sorgen in der Bevölkerung aufgenommen und sich an den zuständigen Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Gäffgen gewandt. Der hält die Frage in seinem Antwortschreiben für „absolut berechtigt“ und hat auf die Anfang 2026 angestrebte Aktualisierung des münsterschen Nahverkehrsplans verwiesen. Die erforderliche Fahrgasterhebung dafür sei gerade abgeschlossen worden. In dem Verfahren werde auch die künftige Erschließung von Sudmühle und Mariendorf durch den öffentlichen Personennahverkehr entschieden.

Hinweise haben die Stadtwerke auch gegeben zu weiteren Fragen von Bracht und von Göwels. Die Straße Im Sundern sei für den Linienbusverkehr nicht befahrbar. Bei der Erarbeitung des Nahverkehrsplanes könne auch eine umstrittene Anregung aus der Bevölkerung diskutiert werden, das zu ändern. Das gelte auch für die von Bracht und von Göwels vorgeschlagene Wendemöglichkeit im Bereich des Bahnübergangs in Mariendorf.

„Wir verstehen, dass das Thema für Aufregung sorgt und viele Fahrgäste sich eine schnelle Lösung wünschen. Durch die Einbettung in die Erarbeitung des Nahverkehrsplans lassen sich jedoch weitere Änderungen am Liniennetz möglicherweise mit den Änderungen in Sudmühle und Gelmer zusammenfassen, die heute noch nicht absehbar sind“, heißt es abschließend in dem Schreiben des Stadtwerke-Geschäftsführers an Bracht und von Göwels. „Die Sorge, von den Stadtbussen abgeschnitten zu werden, ist in Sudmühle und Mariendorf groß. Das darf nicht passieren. Deshalb bleiben wir an dem Thema dran“, sagte Andreas Bracht, Ratsherr für Gelmer/Dyckburg, wozu Sudmühle und Mariendorf gehören.