CDU erleichtert über grünes Licht für Reaktivierung der WLE-Strecke
„Das ist der Start der Münsterland-S-Bahn“, so hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weber den von Regierungspräsident Andreas Bothe für Januar 2026 angekündigten Planfeststellungsbeschluss kommentiert, den Zugverkehr auf der alten WLE-Strecke zwischen Münster und Sendenhorst zu reaktivieren. „Die CDU hat dieses Vorhaben von Beginn an unterstützt, weil es moderne Mobilität in der gesamten Region stärkt.“ Allerdings beklagte Weber erneut die lange Genehmigungsdauer von fünf Jahren. „Ein solches Projekt, das technisch überschaubar und regional gewollt ist, darf nicht so lange im bürokratischen Dickicht feststecken. Vom neuen Deutschlandtempo war nichts zu spüren. Nun kommt es darauf an, dass der Zug auf der 21 Kilometer langen Strecke bis 2027 wirklich ins Rollen kommt. Münster, Wolbeck, Albersloh und Sendenhorst haben lange genug gewartet“, sagte Weber.
Nach den Worten des Ratsherrn Walter von Göwels ist die WLE-Strecke erst der Anfang einer echten Münsterland-S-Bahn, die Stadt und Umland neu verbindet. Wenn Digitalisierung, Klimaschutz oder Verkehrswende vorankommen sollen, müsse nach Ansicht des verkehrspolitischen CDU-Sprechers die Infrastruktur deutlich schneller und effizienter modernisiert werden. Bürgerbeteiligung oder Umweltschutz sollten nicht ausgehebelt werden. „Aber wir brauchen klare Fristen, Priorisierungen und ein Ende der endlosen Planungs- und Einwendungsschleifen.“ Der Fall WLE stehe beispielhaft für zu viel Bürokratie, zu wenig Steuerung und zu langsame Verfahren.