Hoffentlich ein städtischer Durchbruch zu mehr Photovoltaik

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CDU-Antrag wird an der Feuerwache Wirklichkeit

Mit Zustimmung hat die CDU-Fraktion auf die erste vertikale Photovoltaik-Anlage an einem städtischen Gebäude reagiert. „Das war schließlich unser Antrag“, sagte Ratsfrau Babette Lichtenstein van Lengerich. Die umweltpolitische CDU-Sprecherin wies auf die erweiterte Solarstromproduktion an der Feuer- und Rettungswache an der Theodor-Scheiwe-Straße hin. Damit will die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben vor allem Erfahrungen sammeln, welche Flächen sich für einen weiteren PV-Ausbau eignen. Eine weitere Anlage ist am Hans-Böckler-Berufskolleg geplant.

Die Rathaus-CDU mahnt schon länger zur Eile. „Beim Ausbau der Photovoltaik sind private Hauseigentümer in Münster deutschlandweit an der Spitze, aber die Stadt hinkt an eigenen Gebäuden ihren in etlichen Gutachten formulierten Zielen meilenweit hinterher“, hatte Lichtenstein van Lengerich noch Anfang 2025 festgestellt. „Da bekanntermaßen nicht genug Geld im Haushalt vorhanden ist, um städtische Dächer zu sanieren, gibt es dort kaum nennenswerten Zuwachs an PV-Anlagen.“ Hier sei vertikale PV eine viel preiswertere Alternative. „Der sprichwörtliche Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach“, so Lichtenstein van Lengerich.