CDU will soziale Schwächung in Kinderhaus verhindern
Die Angebotsvielfalt des Familienzentrums für Vorbeugung, Bildung und Integration muss nach Auffassung der CDU im Rathaus bei einer Schließung der Kindertageseinrichtung an der Killingstraße in Kinderhaus erhalten bleiben. Das Netzwerk der neun Kooperationspartner, die das Angebot für Familien in Kinderhaus betreiben, soll bestehen bleiben und auf die Kita Brüningheide übertragen werden. „Wir wollen, dass sowohl die finanzielle Absicherung als auch die gewachsene Struktur des Familienzentrums an der Killingstraße nicht verloren gehen“, sagte Ratsfrau Carmen Greefrath, stellvertretende Vorsitzende und familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.
Die örtliche CDU-Ratsfrau Babette Lichtenstein van Lengerich bemerkte, dass Kinderhaus im gesamtstädtischen Vergleich weiterhin besondere sozialstrukturelle Herausforderungen aufweist. Niedrigschwellige Beratungs-, Bildungs- und Hilfsangebote seien sehr bedeutsam. „Familienzentren übernehmen eine zentrale Lotsenfunktion zwischen Kita, Elternhaus, Beratungsstellen, frühen Hilfen und weiteren Angeboten der Stadt“, heißt es aus der CDU. Mit der Übertragung des Familienzentrums Killigstraße zur Brüningheide könne der Sozialraum Kinderhaus gestärkt und die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden.