In dem Plan, die Gievenbecker Michael-Grundschule an der Appelbreistiege zum sogenannten Familiengrundschulzentren zu entwickeln, sieht die örtliche Ratsfrau Jutta Malik (CDU) einen Gewinn für den Stadtteil. „Im Blickpunkt stehen Eltern und Grundschulkinder, denen bessere Bildungsperspektiven ermöglicht werden sollen“, sagte Ratsfrau Malik. Die Gievenbecker Grundschule gilt als qualifiziert für eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der im Schuljahr 2026/2027 Familiengrundschulzentren aufgebaut und betrieben werden sollen, um „Schulen in herausfordernden Lagen“ zusätzlich zu unterstützen, wie es in einer Vorlage der Stadtverwaltung heißt. Der zuständige städtische Ausschuss hat für die Gievenbecker und drei weitere münstersche Grundschulen beschlossen, einen entsprechenden Förderantrag beim nordrhein-westfälischen Schulministerium für den Förderzeitraum 2027 bis 2029 zu stellen.
Ratsherr Meik Bruns, schulpolitischer CDU-Sprecher und Vorsitzender des städtischen Schulausschusses, sieht in den Familiengrundschulzentren „ein vielfältiges professionelles und perspektivisches Netzwerk, um Familien im Stadtquartier zu unterstützen und vor allem vorbeugende Angebote an einer Offenen Ganztagsschule zu bündeln.“ Familiengrundschulzentren fördern nach Auffassung der CDU die Entwicklung von Schulen zu Orten der Begegnung, Beratung und Bildung für Kinder und ihre Familien. Eltern sollen aktiviert werden, am Schulleben teilzunehmen und ihre Erziehungskompetenz zu stärken. Ratsfrau Malik: „Eltern beeinflussen den Schulerfolg ihrer Kinder entscheidend.“