CDU will Planung für zwei neue Kunstrasenplätze voranbringen

| Presse

ESV Münster und SC Gremmendorf sind am Rande ihrer Möglichkeiten

Für die Sportvereine ESV Münster und SC Gremmendorf sollen nach dem Willen der CDU-Ratsfraktion die Planungsvoraussetzungen für neue Kunstrasenplätze geschaffen werden. Ein entsprechender CDU-Antrag im städtischen Sportausschuss fordert im Haushalt 2026 die Bereitstellung von jeweils 50.000 Euro für die Planung der Anlagen. „Beide Vereine stoßen mit ihren bestehenden Anlagen an Grenzen. Naturrasenplätze sind witterungsanfällig, im Winter kaum nutzbar und reichen für den wachsenden Trainings- und Spielbetrieb längst nicht mehr“, sagte Ratsherr Marcus Bielefeld. Der sportpolitische CDU-Sprecher sieht für beide Vereine den Kunstrasen als Voraussetzung für verlässliche Trainingsbedingungen, Entlastung des Spielbetriebs und Stärkung vor allem der Kinder- und Jugendarbeit.

Nach der Einrichtung bereits beschlossener Kunstrasenplätze steht der ESV Münster nach wie vor als einziger größerer Sportverein ohne Kunstrasen da. In Gremmendorf besteht nach übereinstimmender Ansicht angesichts stark wachsender Bevölkerung ein unabweisbarer Bedarf eines weiteren solchen Platzes. Zunächst will die CDU eine fundierte Planung mit Kostenschätzung, Fördermittelprüfung und baurechtlicher Klärung. „Wir schaffen die Grundlage für eine sachgerechte, transparente und finanziell verantwortbare Entscheidung. Sportinfrastruktur muss vorausschauend und darf nicht zu spät geplant werden“, so Bielefeld. Die Zustimmung dürfte nach seiner Ansicht auch der Rathausmehrheit von Grünen, SPD und Volt nicht schwerfallen. Denn in deren „Koalitionsvertrag“ heißt es wörtlich, „dass jeder Fußballverein bedarfsgerecht mindestens einen Kunstrasenplatz erhält.“