CDU fragt nach Verantwortung für E-Scooter-Verpackungsmüll

| Presse

„Wer den öffentlichen Raum nutzt, muss ihn sauber hinterlassen“

Die Rathaus-CDU hat sich in Sachen E-Scooter und Landschaftsverschandelung durch deren Verpackungsmüll an den zuständigen städtischen Dezernenten Wolfgang Heuer gewandt. „Die Styroporfunde im Stadtgebiet, darunter sensible Landschaften wie die Davert, geben Anlass zu erheblicher Sorge“, schreiben der Fraktionsvorsitzende Stefan Weber und sein Ratskollege Stefan Leschniok, CDU-Sprecher für Sicherheit und Ordnung. Derzeit bestehe ein naheliegender Zusammenhang mit der Einführung neuer Fahrzeuge durch einen E-Scooter-Anbieter. Auch wenn die unmittelbare Verursachung noch nicht abschließend geklärt sei, werfe der Vorgang grundlegende Fragen zur Organisation und Kontrolle der Entsorgungsprozesse auf.

„Ein Geschäftsmodell, das mit Mobilität wirbt, aber Müll wild hinterlässt, fährt in die falsche Richtung. Wer den öffentlichen Raum nutzt, muss ihn sauber hinterlassen. Sonst ist die ganze Tour schnell zu Ende“, sagte Ratsherr Weber. Die CDU hat die Stadtverwaltung gebeten, den Sachverhalt umfassend aufzuklären. Dabei interessiert die CDU vor allem, welche konkreten Erkenntnisse der Verwaltung über den Ursprung der Styroporablagerungen vorliegen, in welchem Umfang städtische Flächen und Schutzgebiete betroffen sind und welche Kosten der Stadt und den Abfallwirtschaftsbetrieben durch die Beseitigung entstanden sind.