Wohnraum ist in dem 6.900-Einwohner-Stadtteil Amelsbüren ein ziemlich relevantes Thema. Das frühere Böckenhorst-Gelände des Amelsbürener Reitsports soll nun für neue Wohnungen genutzt werden. Es passt, dass der Reit- und Fahrverein 1876 Amelsbüren rechtzeitig vor seinem 150. Geburtstag in diesem Jahr an der Thierstraße ein neues und großzügiges Domizil gefunden hat. Die auch dank städtischer Unterstützung errichtete Anlage beeindruckte die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion erkennbar. Sie waren dort am Montag (29. Juni) auf Einladung ihres Vorsitzenden und Amelsbürener Ratsherrn Stefan Weber zusammengekommen und vom Vereinsgeschäftsführer Martin Wiesmann begrüßt worden.
Nicht nur die stattliche Räumlichkeit der Anlage, sondern vor allem auch die Reiterei als hier gepflegter Breitensport verfehlte nicht ihre Wirkung auf die Gäste. „Amelsbüren ist Pferdeland“, sagte Stefan Weber und verwies darauf, dass hier bereits Kinder im Vorschulalter Voltigieren trainieren. Anerkennung fand bei der CDU auch das weitere soziale Engagement des Reit- und Fahrvereins, der sich nach Webers Worten in zurückliegenden Unterbringungskrisen vorbildlich für Flüchtlinge engagiert habe. Wo Reiter und Pferde gut untergebracht sind und Amelsbürener gern leben, nutzte Ratsherr Stefan Weber einmal mehr die Gelegenheit, um auf die Dringlichkeit weiterer Baugebiete und neuer Wohnungen im Stadtteil hinzuweisen.