„Schaden begrenzen und heilen“

Stefan Weber: Beim Hafencenter gibt es keine Stunde null
 
Für die Stadt Münster muss es beim Hafencenter darum gehen, den Schaden des Baustopps zu begrenzen und zu heilen. „Es gibt hier keine Stunde Null, bei der alles von vorn beginnt“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weber. Er warnte in der Fraktionssitzung der CDU am Montagabend (1. April) vor politischen Vorfestlegungen und Versprechungen gegenüber Einzelinteressen.  Eine Heilung des nach juristischen Auseinandersetzungen in letzter Instanz der Verwaltungsgerichtsbarkeit mehr oder weniger an Formfehlern gescheiterten Bebauungsplans sei von keinem Gericht ausgeschlossen worden.
 
Die CDU warte jetzt auf den korrigierten Bebauungsplan, den die Stadtverwaltung noch vor den Sommerferien vorlegen wolle. Ein öffentlich lancierter Erwerb des Geländes durch die Stadt zu einem hohen zweistelligen Millionenbetrag könne für niemanden in Betracht kommen, der kommunalpolitische Verantwortung für die ganze Stadt und alle Bürger trage, so Weber: „Das wäre teurer als das künftige Preußenstadion und der Ruin der städtischen Finanzen zugunsten eines im gesamtstädtischen Maßstab relativ kleinen Projekts.“