Großer Wurf für bessere Kinderbetreuung in NRW

Als notwendig und richtig sieht die Rathaus-CDU die Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung an, einen Pakt für Kinder und Familien zu schließen. Dieser sorgt u.a. für eine weitere Entlastung der Familien bei den Kita-Gebühren. „Die Einführung eines zweiten kostenfreien Kita-Jahres ist eine gute Nachricht für Eltern kleiner Kinder“, so Ratsherr Jens Heinemann. Der familienpolitische CDU-Sprecher wies darauf hin, dass derzeit nur das letzte Kindergarten-Jahr vor der Einschulung beitragsfrei ist. Darüber hinaus beinhaltet der Pakt auch die auskömmliche Finanzierung der KiTa-Träger und eine Förderung des Ausbaus von KiTa-Plätzen. „Von den Plänen der Landesregierung erwarten wir eine direkte Unterstützung unserer politischen Arbeit vor Ort und eine finanzielle Entlastung für Eltern und KiTa-Träger.“, sagt Heinemann.

Münsters CDU-Ratsfraktion hatte die weitere Entlastung bereits 2018 ebenso gefordert wie die Steigerung der Betreuungsqualität. „Ein weiterer Ausbau der Kapazitäten und Steigerung der Betreuungsqualität sind für uns längst erklärtes politisches Ziel“, so Heinemann, „bessere Betreuung und geringere Gebühren werden jetzt Realität.“

Münster steht nach den Worten Heinemanns ohnehin besser da als die meisten anderen Kommunen, da hier die Bemessungsgrenze für Elternbeiträge vergleichsweise hoch ist. Elternbeiträge werden in Münster erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 37.000 Euro fällig. 60 Prozent der Münsteraner Familien müssen daher überhaupt keine Beiträge zahlen. In vergleichbaren Städten werden die Eltern mit viel geringerem Einkommen bereits zur Kasse gebeten. So müssen in Bonn Eltern ab einem Jahreseinkommen von 15.000, in Bielefeld von 17.500 und in Aachen von 28.000 Euro Kita-Beiträge zahlen.