10.000 Fahrgäste täglich und 6,5 Millionen Autokilometer weniger – Durchbruch zur Wiederbelebung der WLE-Strecke geschafft

Weber: Förderfähigkeit bietet gute Grundlage für Weiterentwicklung der Mobilität

 

Der Durchbruch für die Reaktivierung der WLE-Eisenbahnstrecke zwischen dem Kreis Warendorf und Münster durch den Südosten der Stadt ist nach Ansicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden Stefan Weber geschafft. „Die Förderfähigkeit des Projektes steht mit den Ergebnissen der Gutachten fest“, sagte Weber nach einer Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), in der die Untersuchungen am Donnerstag (6. Dezember) vorgestellt wurden. „Das ist eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung der Mobilität in Münster und im Münsterland“, so Stefan Weber.

Danach ist die Förderung möglich, weil das Nutzen-Kosten-Verhältnis klar positiv bewertet und der volkswirtschaftliche Sinn des Vorhabens bestätigt wird, was Voraussetzung für die Bundesförderung ist. Basis ist die Zahl von 85.000 Bewohnern, die von der Streckennutzung ebenso profitieren wie 43.000 Arbeitsplätze. Berücksichtigt werden Neubau- und Gewerbegebiete. Für die Bauzeit des 40-Mio.-Euro-Projektes sind zwei Jahre vorgesehen. Im Jahr 2023 sollen die ersten regulären Züge auf der alten WLE-Strecke wieder fahren. Es wird mit 10.000 Fahrgästen werktäglich gerechnet, was umgerechnet 6,5 Millionen Autokilometer einspart. Von Wolbeck bis zum Hauptbahnhof dauert der Bahnweg 15 Minuten.